Zum Inhalt springen

Gartenbau in Hamburg – Betriebe finden

Garten- und Landschaftsbauer für Elbvororte, Walddörfer, Marschlande und Reihenhausgärten in ganz Hamburg

4,7 ★ Ø aus 388 Bewertungen 32 Fachbetriebe
Gartenbau

Was kostet ein Gartenbau?

Richtwerte inklusive Arbeitszeit, ohne Material. Je nach Region und Aufwand unterschiedlich.

Leistung Preisrahmen
Stundensatz Gartenbauer 40 – 65 €/h
Rasen anlegen (pro m²) 8 – 15 €
Rollrasen verlegen (pro m²) 15 – 25 €
Terrasse anlegen (pro m²) 80 – 150 €
Baum fällen 300 – 1.500 €
Gartenbau
Bernd Holz
★★★★★ 5,0 (1) Hamburg

Zwischen Elbhang, Geestrücken und Marschland sind die Gärten in Hamburg so unterschiedlich wie die Stadtteile selbst. Wer einen Gartenbau in Hamburg beauftragt, hat es mit wechselnden Böden, viel Wind und einem feuchten, milden Seeklima zu tun. Auf ProfiRadar finden Sie eingetragene Garten- und Landschaftsbaubetriebe aus Hamburg und dem Umland, können Profile und Bewertungen vergleichen und die Betriebe direkt kontaktieren.

Was Gärten in Hamburg besonders macht

Für die Planung spielt weniger die Stadtgrenze eine Rolle als die Frage, ob Ihr Grundstück auf der Geest oder in der Marsch liegt und wie stark es dem Wind ausgesetzt ist.

Praktische Hinweise für Ihr Gartenprojekt in Hamburg

Regenwasser auf dem Grundstück halten

Hamburg setzt seit Jahren darauf, Regenwasser möglichst vor Ort versickern zu lassen und Flächen zu entsiegeln. Für Sie heißt das: Fragen Sie bei Terrassen und Stellplätzen nach wasserdurchlässigen Belägen, Mulden oder Rigolen. Auf sandigem Geestboden funktioniert Versickerung meist gut, in der Marsch muss der Betrieb den Grundwasserstand berücksichtigen. Ob für bestimmte Maßnahmen gerade Förderprogramme laufen, erfahren Sie bei der Stadt und den Hamburger Förderstellen.

Zufahrt und Parken

Für Bagger, Container oder Rollrasen-Lieferungen braucht der Betrieb Platz an der Straße. In dicht bebauten Stadtteilen wie Eimsbüttel oder Ottensen ist das knapp, eventuell muss eine Halteverbotszone beantragt werden. Sprechen Sie das früh an, denn die Genehmigung braucht Vorlauf. In Reihenhäusern ohne Seitenzugang wird Material oft mit Schubkarre durchs Haus oder über Nachbargrundstücke transportiert – das sollte im Angebot berücksichtigt sein.

Die richtige Jahreszeit

Pflanzarbeiten gelingen im milden Hamburger Klima vom Herbst bis ins Frühjahr gut, solange der Boden nicht gefroren oder wassergesättigt ist. Gerade auf Marschböden kann nach langem Regen eine Pause nötig sein, damit der Boden nicht verdichtet. Gehölzschnitt und Rodungen sind nach dem Bundesnaturschutzgesetz grundsätzlich außerhalb der Brutzeit vorzunehmen, also nicht zwischen März und Ende September; schonende Form- und Pflegeschnitte sind davon ausgenommen.

Angebote vergleichbar machen

Bitten Sie um ein Angebot mit getrennten Positionen für Erdarbeiten, Entsorgung von Aushub und Grünschnitt, Material und Pflanzen. Gerade bei Bodenaustausch auf schwerem Marschboden oder bei Hanggärten unterscheiden sich die Angebote oft stark im Erdbau-Anteil.

Viele Betriebe arbeiten auch im Hamburger Umland, etwa in Pinneberg, Norderstedt, Ahrensburg oder im Landkreis Harburg. Wer am Stadtrand wohnt, findet dort häufig ebenfalls passende Betriebe mit kurzer Anfahrt.

Häufige Fragen

Brauche ich in Hamburg eine Genehmigung, um einen Baum im Garten zu fällen?

Für viele Bäume ja. Die Hamburger Baumschutzverordnung schützt Bäume ab einer bestimmten Größe, auch auf Privatgrundstücken. Den Antrag stellen Sie beim zuständigen Bezirksamt, häufig wird eine Ersatzpflanzung verlangt. Ein Gartenbaubetrieb kann Sie dabei unterstützen, die Entscheidung trifft aber das Amt.

Mein Garten liegt in der Marsch und ist oft nass – was hilft?

Auf schweren Marschböden mit hohem Grundwasser helfen Drainagen, eine angepasste Geländemodellierung und Pflanzen, die zeitweise Nässe vertragen. Terrassen und Wege brauchen einen tragfähigen, gut entwässerten Unterbau. Lassen Sie den Betrieb vorher den Boden und die Wasserverhältnisse beurteilen.

Warum trocknet mein Rasen auf der Geest so schnell aus?

Sandige Geestböden speichern wenig Wasser und Nährstoffe. Eine Bodenverbesserung mit Humus oder Kompost vor der Neuanlage, eine passende Rasenmischung und eventuell eine Bewässerung helfen. Alternativ können trockenheitsverträgliche Staudenflächen einen Teil des Rasens ersetzen.

Was ist bei Hanggärten in Blankenese zu beachten?

Am Elbhang sind Stützmauern, Treppen und eine sichere Ableitung von Regenwasser entscheidend. Oft muss Material von Hand transportiert werden, weil Maschinen nicht ans Grundstück kommen. Wählen Sie einen Betrieb mit Erfahrung im Hangbau und klären Sie bei größeren Mauern, ob eine Genehmigung nötig ist.

Wie windfest muss ein Sichtschutz in Hamburg sein?

Wegen der häufigen kräftigen Winde sollten Sichtschutzwände ausreichend tief und stabil fundamentiert werden. In offenen Lagen sind Hecken oder teildurchlässige Elemente oft dauerhafter als geschlossene Wände. Fragen Sie den Betrieb, wie er die Pfosten gründet.

Wann ist in Hamburg die beste Zeit für eine Neuanlage?

Pflanzungen gelingen im milden Hamburger Klima meist von Oktober bis April, wenn der Boden weder gefroren noch durchnässt ist. Pflaster- und Terrassenarbeiten sind bei trockener Witterung ganzjährig möglich. Planen Sie größere Projekte frühzeitig, da gute Betriebe im Frühjahr oft ausgelastet sind.

Kann ich Regenwasser in Hamburg auf dem eigenen Grundstück versickern lassen?

Auf vielen Grundstücken ja, vor allem auf durchlässigen Geestböden. Ob eine Versickerung zulässig und sinnvoll ist, hängt vom Boden, dem Grundwasserstand und den örtlichen Vorgaben ab. Ein Gartenbaubetrieb kann Mulden, Rigolen oder durchlässige Beläge planen und mit Ihnen klären, ob eine Erlaubnis nötig ist.

Sie sind Gartenbau?

Eintragen, gefunden werden und Anfragen aus Ihrer Region direkt erhalten. Der Basiseintrag ist kostenlos.

Betrieb kostenlos eintragen